Neue Boote für ein starkes Team …

booteEs gibt im Kanu Rennsport Boote für die verschiedenen Gewichtsklassen. Früher gab es einen Bootstyp für alle Gewichtklassen, das ist heute anders. Boote für die Schülerspiele, Boote bis 60 kg , Boote bis 70 kg  bis 80 kg und so weiter und das im Einer, Zweier und Vierer. Für die höheren Gewichtsklassen ist der KCF recht gut aufgestellt. Aber darunter sah es ein bisschen düster aus.

So gab es die Entscheidung des Vorstandes, 4  neue Einer der Firma Nelo anzuschaffen , speziell  für die Gewichtsklasse bis 60 kg.
Nelo ist ein Bootsbauer aus Portugal , die Boote sind von sehr hoher Qualität und diese hat auch ihren Preis,  6000 Euro fielen dort an. Die Boote dürfen nicht länger als 5,20m sein und ein Wettkampf Gewicht von 12kg nicht unterschreiten.

Sportjugend-Förderpreis für den KCF

Am vergangenen Freitag fand die jährliche Sportschau des Stadtsportverband Voerde e.V. in der Sporthalle am Schulzentrum Voerde-Süd statt. Auch in diesem Jahr standen wieder die erfolgreichen Sportler aller Altersklassen und Sportarten im Mittelpunkt. Die erfolgreichen Kanuten des KC Friedrichsfeld wurden für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Zusätzlich wurde der KC Friedrichsfeld in diesem Jahr mit dem Sportjugend-Förderpreis der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe ausgezeichnet.sportjugendpreisk

 

Abpaddeln am KCF

für die Rennmannschaft mit Eltern, die Wanderfahrer und Drachenbootfahrer und alle anderen Kapitäne mit oder ohne Crew am 8.Oktober ab 16 Uhr können alle mit Wanderbooten, Polobooten, Kanadiern …gemeinsam eine Runde auf dem Kanal drehen.

Ab 18 Uhr steht der Grill und die Feuertonne bereit evtl. Salate , Dips…fürs Buffet mitbringen / bitte auch Grillgut selbst mitbringen.

Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend!

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Wölke Brüder in guter Form bei der WM in Brandenburg

Bei der WM im Kanumarathon zeigten sich die Brüder Daniel und Florian Wölke vom KC Friedrichsfeld in Brandenburg in guter Form. Im Zweierkajak über 30 Kilometer fuhren die beiden bei besten Bedingungen. Von 26 Booten die an den Start gingen, konnten sich die beiden Brüder bis zur ersten Wende im vorderen Feld positionieren. Im weiteren Streckenverlauf zeigte sich aber schnell, das ein paar andere Nationen sehr stark unterwegs waren, daher mussten sich die Kanuten in der Verfolgergruppe einordnen.

Immer wieder versuchten die Wölkes, ihre Mitstreiter aus Tschechien, Belgien, Schweden und Großbritannien in den 7. Portagen abzuschütteln. Am Ende konnten die Brüder leider nur noch das belgische Boot aus ihrer verfolgergruppe hinter ihnen lassen und landeten am Ende im Mittelfeld auf Platz 16. Gewonnen hat das starke Team aus Südafrika vor den Ungarn.

Mit ihrer Leistung im Rennen sind die beiden Brüder sehr zufrieden, und können nun erstmal den wohlverdienten Urlaub genießen, bevor die neue Saison beginnt.
In der sie natürlich auch wieder mit voller Kraft an den Start gehen wollen.

Neuer Anlauf, Wölke Zwillinge steigen wieder ins Boot auf der Kanumarathon Weltmeisterschaft in Brandenburg

Am Sonntag paddeln Daniel und Florian Wölke um eine Medaille in Brandenburg. Nur ein Rennen fahren die Kanuten des KC Friedrichsfeld bei der WM, Aber ein Rennen über 30 Kilometer im Kajak zweier der Herren- Leistungsklasse, für das die beiden Voerder Jungs das ganze Jahr über sehr hart trainiert haben. Starke Konkurrenz und eine schwierige Vorbereitung machen es Ihnen nicht immer leicht, neben Beruf und Verpflichtungen den Krafterhalt zu optimieren. Die Zwillinge haben viel gelernt und getan, um ihre Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederkehren zu lassen.
Aus diesem Grund gehen Sie mit voller Kraft und einem ganz neuen Boot an den Start, denn bei so einem Rennen muss alles passen.
Dieses Mal können die Kanuten auch mit dem Auto anreisen und haben bis es Sonntag losgeht, noch genug Zeit, sich mit der Regatta-Bahn vertraut zu machen.
EgaWölke-Zweier in der Meisterschaftsvorbereitung wie die WM ausgeht, wir wünschen den Wölke Brüdern viel Glück.wzk

 

KCF-Sportler mit Olympioniken im Startschuh

Großes Kino auf dem Beetzsee in Brandburg und zwei Friedrichsfelder mitten drin…

In der vergangenen Woche hieß es für Marcel Twardowski und Robin Nigbur die Jahresbestleistung auf der 95. Deutschen Meisterschaft in Brandenburg an der Havel abzurufen. Hierfür reisten die zwei KCF Sportler schon eine Woche eher an, um sich bestmöglich an das Gewässer zu gewöhnen. Die Wetterbedingungen waren optimal für den sportlichen Höhepunkt.

Am Donnerstag ging es dann schon sehr früh los mit den ersten Vorläufen über die 200 Meter. Hier ging Marcel in allen Bootsklassen an den Start. Im K1 startete er für den Kanu Club Friedrichsfeld und in den Mannschaftsbooten für den Landeskanuverband NRW. Dort sicherte er sich im K4 einen Platz im Endlauf. Im K4 über diese Strecke kam es dann zu einem Highlight der Regatta, da dieser Lauf sehr knapp und damit sehr spannend war. Hier belegte der K4 aus NRW mit Marcel Twardowski zeitgleich auf die tausendste Sekunde mit einem K4 aus Berlin dem 6. Platz. Am Freitag standen dann schon die ersten Endläufe auf dem Terminplan über die längeren Distanzen. Wegen einer souveränen K2 Leistung im Vorlauf über 1000 Meter, fuhr Marcel Twardowski mit seinem Oberhausener Teamkollegen direkt ins Finale. Dort belegten sie den 7. Platz. Im K4 über diese Strecke konnte das Team noch eine bessere Platzierung einfahren. Platz 6 war ihnen dann am Samstag sicher.Lück-Twardowski K2-200k

Der Sonntag stand wie immer im Zeichen der Langstrecke. Marcel und Sebastian Lück (AKC Oberhausen) fuhren im K2 über 5000 Meter einen hervorragenden 4. Platz ein.

Robin Nigbur, der krankheitsbedingt nicht an der diesjährigen WDM und an einer Kadersichtung teilnehmen konnte, bekam eine Wildcard für die DM in Brandenburg. Dort konnte er nur im K1 für den Heimatverein über alle Distanzen an den Start gehen. Eine besondere Herausforderung ist für Nigbur das er mit den Olympioniken zusammen an den Start gehen muss. Auch für ihn ging es Donnerstag recht früh los mit dem Vorlauf über 200 Meter. Dort fuhr er mit einer guten Leistung in den Zwischenraum, wo er dann leider das Finale über die Sprintdistanz mit 6 Zehntel Sekunden verpasste. Am selben Tag fuhr er dann noch die Vorläufe über 500 Meter und 1000 Meter wo er sicher die Zwischenläufe erreichte. Bei 1000 Meter kam die Besonderheit dazu, dass er gegen den Olympiasieger Max Hoff fuhr. In den Zwischenläufen aber musste sich Nigbur der starken Konkurrenz bei den Herren der Leistungsklasse geschlagen geben da immer nur die ersten drei ins Finale kamen.

Auch für ihn galt am vergangenen Sonntag die Langstrecke zu fahren.
Dort kam es am Start wegen des großen Teilnehmerfeldes zu einer Kollision einiger Kajaks, wobei auch einige Boote kenterten. Nigbur konnte sich mit einem Sprint aber gut aus dem „Tumult“ befreien. Das ganze Feld „jagte“ natürlich dem Goldmedaillengewinner von Rio, Max Hoff der das Feld Souverän anführte, hinterher. Am Ende platzierte sich Nigbur auf einem guten 13. Platz.

KCF-Trainer Gerhard (Leppi) Fengels der die ganze Woche seine zwei Sportler Vorort betreute, war am Ende sehr zufrieden mit den Leistungen. Lutz Liwowski, der die Trainingspläne für den KCF erstellt, hat ganze Arbeit geleistet, da das Trainingskonzept aufgegangen ist. „Wenn die Jungs weiter so eifrig und hart trainieren kann man vielleicht in 1-2 Jahren noch auf einiges mehr hoffen“.