Wasserwandern auf der Niers -Warum in der Ferne Schweifen

An diesem Wochenende hat es einige Mitglieder der Wandersport-Abteilung des KCF mal wieder nicht zu Hause gehalten. Eine Gruppe von etwa 12 Mitgliedern hat sich daher auf den Weg gemacht und mal wieder auf der Niers die Natur erkundet und genossen.

Die Abfahrt erfolgte erfolgte am Samstag ggen 11:00 Uhr in Wachtendonk, nachdem sich die Teilnehmer mit ihren Booten dort eingefunden hatten. Die Anreise erfolgte teilweise mit Privat-PKW sowie mit dem vereinseigenenen Buss und Bootshänger. Selbstverständlich war die Einhaltung der Hygieneregeln bei dieser Veranstaltung Ehrensachen.

Die morgendliche Bewölkung tat der Begeisterung der Teilnehmer keinen Abbruch, im Gegenteil, sondern wurde als angenehm kühlend im Vergleich mit der Hitze des Vortages empfunden. Im Laufe des Tages verschwand aber auch diese Bewölkung und die Tour konnte bei strahlendem Sonnenschein abgeschlossen werden.

Die Tour endete in der Nähe von Geldern.

Die Niers mag als Fluß im Vergleich mit dem Amazonas oder dem Rhein in die Kategorie „werde erstmal erwachsen“ gehören, ist aber rmit der geringen Breite, der niedrigen Fliessgeschwindigkeit und den größtenteils als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Ufern für Naturliebhaber trotzdem ein Schmuckstück. An den Ufern im Schilf und über dem Wasser tanzten Libellen und Schmetterlinge in großer Anzahl und Artenvielfalt, auch Wassservögel wie Reiher, Enten, Gänse und Schwäne waren zu finden. Es gab zwar teilweise misstrauische Blicke der Schwäne, die mit Ihren doch schon etwas größeren Jungvögeln unterwegs waren, aber es blieb bei diesen Blicken, da die Paddler entsprechend Abstand hielten (hatte aber nichts mit COVID-19 zu tun).

Was sich alles sonst noch an Getier dort tummelt, blieb teilweise unerkannt und gab Rätsel auf. Wer hatte beispielsweise den Stamm eines Nierwaldriesen derart angenagt, dass man fast fürchtete, er stürzt bald um? Von welchem Ungetüm stammten die Spuren im Uferschlamm? Als es dann auch noch zur vermeintlichen Sichtung eines der seltenen und scheuen Niers-Hippopotami kam, war das Naturerlebnis perfekt, auch wenn sich diese Sichtung als Falsch erwies.

Unfallfrei und ohne Zwischenfälle erreichten die Wasserwanderer Geldern und konnten die Erinnerung an einen schönen Tag in der Natur mit nach Hause nehmen.

(Carsten Beese, KCF Pressewart)

Verdienstorden des Landes Nordrhein Westfalen aus den Händen des Ministerpräsidenten Armin Laschet

Unser Vereinskamerad und Ehrenvorsitzender Klaus Kuhlmann wurde am 01.07.2020 im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei vom Ministerpräsidenten geehrt. Trotz der Covid 19 Einschränkungen ließ es sich Armin Laschet nicht nehmen, zehn Verdienstorden des Landes NW zu überreichen. Die Laudatien hielt der Ministerpräsident selbst. Den feierlichen Rahmen rundeten Musikstücke des Komponisten Johann Sebastian Bach ab. Nach der Feierstunde lud Herr Armin Laschet zu einem Stehempfang und einem gemeinsamen Foto.

Klaus Kuhlmann erhielt die Auszeichnung, wegen seiner über 4 Jahrzehnte währenden ehrenamtlichen Tätigkeit für den Kanusport. Begonnen hatte er seine Vereinsarbeit im Jahr 1980, als er zum Jugendwart gewählt wurde. Gemeinsam mit dem Vereinskamerad Rudolf Skolink bildete er das Sprachrohr der Vereinsjugend im Vorstand des Kanu Club Friedrichsfeld. Unter seiner Leitung wurden Jugendausschusssitzungen eingeführt und somit demokratische Strukturen geübt. Es war Klaus Kuhlmann besonders wichtig, dass den Kindern und Jugendlichen über den Trainingsbetrieb hinaus auch die Kommunikation miteinander durch Spiel und Spaß nicht verloren ging.

Von 1981 bis 1986 war er 1. Vorsitzender unseres Kanu Club Friedrichsfeld. Danach war er bis 2015 im Team des Vorstandes für die Einladungsregatten im Kanurennsport und des Drachenbootsport tätig.

Über viele Jahre arbeitete er als Kampfrichter beim Deutschen Kanu Verband. Hier war er auch bei nationalen und internationalen Regatten in Leitungsfunktionen zu finden.

Beim Kanu Verband NRW Bezirk 7 war er über 25 Jahre im Vorstand und viele Jahre der 1. Vorsitzende dieses Gremiums.

Während seiner langen Zeit seines ehrenamtlichen Engagements für unseren Sport wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Unter anderem 2003 mit der goldenen Ehrennadel des Kanu Verband NRW. 2007 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Kanu Club Friedrichsfeld gewählt.  2013 folgte die Wahl zum Ehrenvorsitzenden des Kanu Verband NRW Bezirk 7.  2015 erhielt er die bronzene Ehrennadel des Deutschen Kanu Verband.

Die heutige Auszeichnung bildet einen Höhepunkt für den ehrenamtlichen Sport. Es soll uns ein Ansporn sein, dem Geehrten nachzueifern und für die Kinder und Jugendlichen da zu sein. Auch über den normalen Trainingsbetrieb hinaus. 

Veröffentlicht unter Ehrung

Verbindliche Regelungen und Hygienemaßnahmen zum Trainingsbetrieb !

Unser Trainingsbetrieb kann ab Freitag, 03.07.2020, unter den folgenden Regeln wieder erweitert werden.

Zugang/ Anwesenheit auf der Sportanlage

  • Trainer/Innen, Übungsleiter/Innen und Sportler betreten einzeln und bereits in Sportkleidung die Sportanlage
  • Gästen, Zuschauer/Innen und allen anderen Personen ist der Zugang zu Räumlichkeiten untersagt.
  • Die Nutzung der Anlage ist außerhalb des Trainingsbetriebes untersagt.
  • Der Zutritt zu den Räumlichkeiten erfolgt nacheinander unter Einbehaltung des Mindestabstandes von 1,5 m.

Trainingsbetrieb

  • Die Entnahme der Boote hat einzeln und nacheinander zu erfolgen
  • Bootswechsel haben kontaktlos zu erfolgen
  • Der Sportbetrieb hat ebenfalls kontaktlos zu erfolgen. Vermeidbare Berührungen der Sportler, z.B. Abklatschen, Händeschütteln etc. sind untersagt. Es gilt der Mindestabstand von 1,5 m.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Übungsbetrieb

  • Trainer/Innen und Übungsleiter/Innen, Teamcaptains der Drachenbootmannschaften führen pro Übungseinheit Anwesenheitslisten, so dass mögliche Infektionsketten zurückverfolgt werden können.
  • Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, folgende Voraussetzungen zu erfüllen, um am Training teilnehmen zu können.

Es bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome

Es bestand für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person

Hygienemaßnahmen

  • Vor und nach der Übung muss ein Mund/Naseschutz getragen werden
  • Die Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten, regelmäßiges Waschen/Desinfizieren der Hände, Nies-Etikette etc. sind einzuhalten
  • Die Dusch- und Umkleideräume sind nur in eingeschränktem Maßstab, gemäß Aushang, möglich.
  • Umkleide maximal 6 Personen und nur zum Lagern der Kleidung während des Duschens.
  • Kein Lager der Straßenkleidung während des Trainings.
  • Duschräume max. 2 Personen

Alle Sportler verlassen das Gelände nach der Trainingseinheit!

Voerde, 30.06.2020

Der geschäftsführende Vorstand

Herbert Ickert              Uwe Fengels          Karl-Heinz Giesen