Trainingslager unter der spanischen Sonne für vier Kanuten des KC Friedrichsfeld

Wer als Kanute im Sommer schnell sein will, der muss im Winter hart trainieren. Für die KCF-Kanuten bedeutet das, soviel Zeit wie möglich auf dem Wasser zu verbringen.

6-mal pro Woche wird bei Wind, Regen und Kälte trainiert.

Um der Dunkelheit in den langen Wintermonaten zu entfliehen und sich bei angenehmeren Temperaturen auf die nächste Saison vorzubereiten läd der Kanuverband NRW eine Jugendauswahl in das Warmwassertraining ein. In der nähe von Madrid, in Aranjuez, am Fluss Tajo gibt es dafür optimale Bedingungen.

Mia Florkowski, Liv-Grete Liwowski, Nils Lasse Fuchs und Nicolai Weltgen haben sich für das Team, bestehend aus 21 Athleten qualifiziert. „ Das ist für unseren Verein eine Bestätigung guter Jugendarbeit “, kommentiert Leppi Fengels,einer der Trainer des KCFs. Am 18.02.2020 ging es dann Richtung Spanien.

In den 10 Trainingstagen standen jeweils 4 Trainingseinheiten auf dem Programm, indem es hieß so viele Kilometer auf dem Wasser zu absolvieren wie möglich. Denn Kraft- und Ausdauertraining ist im Kanurennsport eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Saison. Nach dem Training hieß es für alle noch einmal den Kopf frei zu bekommen um sich an den Unterrichtsstoff ihrer Schulen zu setzen. Denn obwohl alle auf Antrag von ihren Schulen freigestellt wurden, galt es nicht zuviel an Unterrichtsstoff zu verpassen.

Am trainingsfreien Tag konnten sich die Athleten die spanische Hauptstadt anschauen, was mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Jetzt geht es für die Sportler daran noch viele Kilometer zu absolvieren, bis die erste Regatta am letzten Aprilwochenende startet. Unterstützt werden die vier KCFler natürlich vom Rest der Mannschaftskammeraden, die hier genauso fleißig waren. Dann wird sich zeigen was unsere gut 20 Athleten auf der internationalen Regatta am Baldeneysee für Ergebnisse erpaddeln.